Geburt der ersten Welpen/2

Geburt der ersten Welpen


Sie können kaum ihre pendelnden Köpfe mit den geschlossenen Augen heben, um an eine Zitze zu gelangen, in deren Nähe sie durch ruderndes Kriechen gelangt sind. Wenn sie sich alleine, kalt oder sonst unwohl fühlen, tun sie Susi dies mit lauten Stimmchen kund. Susi schaut dann nach, was nicht stimmt: schiebt sie näher zu sich heran oder leckt ihre kleinen Bäuche, um Kot- und Urinabsatz zu stimulieren.
A lle sechs schaffen es in kurzer Zeit, ihr Geburtsgewicht mehr als zu verdoppeln.

Am Anfang der dritten Woche beginnen sich bei einigen Welpen die Augen zu öffnen. Das ziellose Umherkriechen hat nun ein Ende. Auch das Heben des Kopfes und Aufrichten des Vorderkörpers klappt immer besser. Nun beginnen die Welpen, auch untereinander zu spielen und zu raufen.


Jetzt hat Yoster mitbekommen das sie zur Familie gehoeren und weicht nicht mehr von der Wurfkiste.

Selbst Susi hat jetzt Schwierigkeiten überhaupt an  ihre Jungen zu kommen.

Am Ende der vierten Woche können alle gut laufen und beginnen einzeln oder in kleinen Gruppen ihre Umgebung unsicher zu machen. Alles ist interessant, nichts scheint sie zu erschüttern.

Yoster , der Hinterhältige, schubst die Welpen beim laufen immer von hinten an, und freut sich wenn sie umfallen...aber das ist nur alles Spiel

Während Blacky eher etwas gemütlicher ist, gehören Flecki und der kleine Bruno zu den unternehmungslustigsten kleinen Rackern, vor denen bald nichts mehr sicher ist.

Das Geschrei ist groß:
Flecki hat es geschafft über das Brett, das die Abtrennung der Wurfkiste bildet, zu klettern. Aber ohne das hilfreiche, drängelnde Schieben seiner Geschwister schafft er natürlich den Rückweg nicht. Also geht Flecki auf Entdeckungsreise. Mit tapsigen kleinen Schritten wagt er sich neugierig in die ihm bis dahin unbekannte Welt. Er  findet hier eine Teppichecke zum Kauen und dort einen Schuh, der wunderbar nach Mensch riecht.

Wo diese Menschen bloss alle sind?

Aber der Bann ist gebrochen. Immer wieder stoßen die kleinen Rabauken einzeln oder in kleinen Gruppen in die Außenwelt vor. Sie erkunden die Diele, die Terrasse und bald den Garten. Ihre Neugier scheint keine Grenzen zu kennen, und nichts ist vor ihnen sicher.
Jetzt wollen sie auch nicht mehr in ihre Kiste, die ihnen bis dahin immer Geborgenheit gegeben hatte, also baue ich die Wurfkiste ab und verteile in der gesammten Diele verschiedene Kuschelplaetzchen, z.B alte Handtuecher, Decken, Hundekoerbchen und Spielzeug.
Der Boden wird an bestimmten Stellen mit Zeitung ausgelegt , wo das Geschäft verrichtet werden kann.
Wenn genug gespielt wurde, fallen alle auf ihrem Lieblingsplatz um und schlafen, mals einzeln, mal in Gruppen.
Da der Weg zur Terasse und in den Garten durch die Diele verlaeuft werden die Welpen automatisch in den taeglichen Ablauf miteinbezogen.
Wenn Jonny , Yoster und Susi rausgehen, alle Welpen hinterher....sehr schnell haben sie verstanden, dass man auch draussen seine "Geschaefte" verrichten kann und draussen viel schoener ist wie drin.

Wenn sie sich mit ihren kleinen spitzen Zähnchen ineinander verbeißen, gibt es manchmal ein ganz schönes Geknurr und Geschrei, bis alle wieder loslassen und das Knäuel sich auflöst.

Nach solch ausgiebigen Tobereien kehrt dann ganz plötzlich Ruhe ein, wenn sie ihre Mutter entdeckt haben und sie für einem Snack an der Milchbar gewinnen konnten. Erschöpft vom Spiel und mit vollen dicken Bäuchen liegen die Welpen in kleinen Gruppen zusammen gekuschelt herum und dösen.

Dann sticht Flecki plötzlich wieder der Hafer und er macht sich auf, Neues zu erleben.

Erst stöbert er eine Weile allein herum, probiert, wie Blumen schmecken und dann stürzt er sich plötzlich auf seine, sich ausruhende Mutter. Unmißverständlich macht Susi ihm klar, dass sie solche Störungen nicht duldet.


In der Nacht schlafen sie alle durch. Um 23.00 Uhr das letzte mal raus und dann wird durchgehalten bis 6.00 Uhr frueh.





Eingetragen von wau-wau | Aufrufe: 2043
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