Tollwut / Krankheiten Hund

Tollwut

Ursache:

Die Tollwut ist für alle Säugetiere – einschließlich dem Menschen – lebensgefährlich. Das Virus wird bei Haustieren fast ausschließlich durch den Biss (über den Speichel) tollwütiger Füchse übertragen. Da sich der Mensch häufig durch den Biss eines infizierten Hundes oder einer Katze ansteckt und davon eine große Gefahr ausgeht, ist die Tollwut eine anzeigepflichtige Seuche und steht somit unter staatlicher Kontrolle.
Behandlungsversuche sind bei tollwutkranken und –verdächtigen Tieren verboten. Ein Verdacht besteht schon dann, wenn ein Kontakt zu einem tollwutkranken Tier vermutet wird. In einem solchen Fall kann die Tötung angeordnet werden, es sei denn, dass das Tier nachweislich gegen Tollwut schutzgeimpft ist.

Krankheitsverlauf:

Die Tollwut greift das zentrale Nervensystem an und äußert sich nach etwa 20-60 Tagen durch Aggressivität, Wesensveränderungen und Lähmungserscheinungen sowie durch Speichelfluss, heiseres Bellen und Beißwut. Diese Erkrankung kann jedoch auch als „stille Wut“ verlaufen: in diesem Fall fehlen die Wuterscheinungen, die Tiere zeigen Teilnahmslosigkeit und Traurigkeit. Fortschreitende Ruhelosigkeit, Gleichgewichtsstörungen, gefolgt von Krämpfen und Lähmungen, führen schließlich zum Tod.

vorbeugende Behandlung:

Die jährliche Schutzimpfung schützt nicht nur das Tier, sondern auch den Besitzer und ist somit zwingend notwendig. Dabei ist eine Tollwutimpfung ist nur gültig, wenn sie mindestens vier Wochen und höchstens 1 Jahr vor der Berührung mit einem tollwutkranken bzw. –verdächtigen Tier erfolgt ist!





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Eingetragen von wau-wau | Aufrufe: 1929
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