Weihnachtswunsch...
******* Susi *******
Informationen fuer Frauchen und Herrchen



der ideale Familienhund
Hund, Hund....alles

.....Hunde.-.Zitate.....



.....von Hund zu Mensch
Hundesitting...
viele Tips und Tricks
Tips und Tricks rund um den Hund
Regenbogenbruecke
Wer ist online?

Benutzer: 0
Gäste: 17
Wer ist wo?
Community
   
Login Login
Registrieren Registrieren
Websuche
Google

Urlaub mit dem Haustier
Urlaub mit Hund
Hundealter
Stoffe online kaufen
  Stoffe Online-Shop
Bauernregeln
US-Bus
http://usbus.de
Newsticker


Magendrehung / Krankheit Hund
Magendrehung

Die Magendrehung ist beim Hund relativ häufig. Sie ist immer ein lebensbedrohendes Ereignis. In der Regel trifft es Hunde im Alter von sechs bis sieben Jahren, doch das ist nur ein Durchschnittswert. Auch jüngere und ältere Tiere sind davor nicht gefeit. Das Geschlecht des Hundes scheint keinen Einfluss auf die Häufigkeit der Magendrehung zu haben.
Prinzipiell kann es jeden Hund treffen, doch meist erkranken Hunde großer Rassen daran. Die Magendrehung geht immer mit einer Magenüberdehnung einher. Häufig ist der verdrehte Magen mit Futter gefüllt und auch hochgradig aufgebläht. Die Hunde haben Schmerzen und schlucken daher Luft. Der Mageneingang (Kardia) wirkt wie ein Ventil, er lässt Luft rein, aber nicht mehr heraus. Der Magenausgang (Pylorus) ist durch die Drehung sowieso verschlossen. Bei fast allen Patienten ist der Magen so stark um seine Achse gedreht, dass der Magenausgang statt rechts oben nun links oben zu liegen kommt. Durch diese Drehung werden unter anderem große Blutgefäße und der Mageneingang abgeschnürt.

Wie kommt es zur Magendrehung:


Ganz genau weiß bis heute keiner, warum sich der Magen um seine Achse dreht. Man ging bisher immer davon aus, dass sich nur ein erweiterter oder gefüllter Magen drehen kann. Weil der Magenausgang zugedreht ist, gast der Magen auf.
Doch bei Untersuchungen dieses Gases zeigte sich, dass seine Zusammensetzung der Raumluft entspricht. Daher muss man davon ausgehen, dass es sich hier nicht um Verdauungsgase handelt, sondern dass das Gas durch Luftschlucken in den Magen kommt.
Der so aufgepumpte Magen sitzt in der verdrehten Position nun endgültig fest. Doch es könnte auch umgekehrt sein: Es könnte sein, dass die Magendrehung schon vor der Fütterung bestand. Durch das Fressen wir den Hund übel, sie schlucken Luft und gasen damit den Magen auf.
Daneben gibt es für das Luftschlucken auch andere Ursachen, wie bespielsweise Speiseröhrenerkrankungen. Da die Luft jedoch in diesen Fällen in Richtung Darm entweichen kann, bleibt das meist ohne Folgen.

Krankheitsbild:

Der Besitzer kann fast immer die klassischen Symptome beobachten: Der Hund ist sehr unruhig, sein Bauch ist vor allem im vorderen Bereich aufgetrieben, er atmet schnell und flach. Außerdem versucht er zu brechen, er streckt den Hals vor und würgt, aber ohne Erfolg.
Je nachdem, wie stark der Magen überdehnt und um die Achse gedreht ist, kann sich der Zustand des Hundes ganz rapide verschlechtern: Der Hund schwebt in akuter Lebensgefahr. Bei einem so dramatischen Verlauf kann der Hund innerhalb von 30 bis 60 Minuten in einen tödlichen Schockzustand geraten.
Zum Schock kommt es dadurch, dass der gedrehte, überdehnte Magen große Blutgefäße mitdreht und abschnürt. Ist die große hintere Hohlvene (Vena cava caudalis) abgequetscht, kann ein großer Teil des Gesamtblutes nicht mehr zum Herzen zurückgelangen.
Es wird im hinteren Bereich des Körpers und in den Bauchraum zurückgestaut. Damit steht es dem Sauerstofftransport nicht mehr zur Verfügung, der für das Überleben des Körpergewebes erforderlich ist.
Darüber hinaus können weitere Komplikationen auftreten: Bei einer Magendrehung gelangen chemische Substanzen in das Blut, die zu gefährlichen Herzrythmusstörungen führen können. Die Bauchspeicheldrüse scheint hierbei eine wichtige Rolle zu spielen. Je nach Schweregrad können die Herzrythmusstörungen zum Tode führen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.
Doch auch wenn der Hund überlebt, können Folgen zurückbleiben. Bei hochgradiger und länger bestehender Magendrehung können bestimmte Regionen der Magenwand absterben. Diese Regionen können und müssen, soweit dies zu vertreten ist, chirurgisch entfernt werden. Entfernt man die abgestorbenen Magenwandanteile nicht, kann es an dieser Stelle zum Magendurchbruch kommen. Das bedeutet meist den Tod des Tieres.
In sehr schweren, unbehandelten Fällen kann es durch den starken Gasüberdruck im Magen bereits sehr früh zum Magenwandriss kommen. Dies führt bei der Mehrzahl der Patienten zum Tode.

Behandlung:

Bei den ersten Anzeichen muss man sofort mit dem Hund zum Tierarzt fahren. Jedes Zögern kann für den Hund tödliche Folgen haben. Der Hund sollte sich dabei so wenig wie möglich anstrengen, also z.B. nicht ins Auto springen oder Treppenlaufen.
Eine Magendrehung muss operiert werden. Nur so verspricht die Behandlung Erfolg und lässt danach eine gute Prognose für das Weiterleben des Hundes zu.
Zunächst muss der Tierarzt jedoch die Diagnose stellen, also die Magendrehung erkennen und die nötigen Sofortmaßnahmen einleiten. Die Diagnose ist aufgrund des meist typischen Vorberichtes und der klassischen Symptome fast in allen Fällen leicht zu stellen. Um die Diagnose abzusichern, wird der Tierarzt den Hund auf die Seite legen und den Bauchraum röntgen.
Vor der Operation muss der Tierarzt den Kreislauf des Patienten stabilisieren , um die Gefahr eines tödlichen Schocks abzuwenden. Der Hund bekommt deshalb Infusionen, um die Flüssigkeit jenseits des >>Staudamms<< aufzufüllen und so dem Schock entgegenzuwirken. Gleichzeitig wird der Tierarzt das Gas aus dem Magen ablassen (siehe unten). Diese so genannte Dekompression verhindert, dass der Magen platzt. Gleichzeitig hebt er so die Quetschung der hinteren Hohlvene auf.
Der aufgegaste Magen kann aufs Zwerchfell drücken und so zudem noch die Atmung behindern. Ohne diese Stabilisierung des Kreislaufes wäre eine Narkose für die anschließende Operation zu riskant. Zur erfolgreichen Schockbehandlung dient in erster Linie eine massive Flüssigkeitszufuhr direkt in die Venen. Massiv heißt hier wirklich literweise: Bei schwerem Schock sollte ein 50 Kilogramm schwerer Hund etwa vier bis sechs Liter Flüssigkeit innerhalb einer Stunde infundiert bekommen.

Magengas ablassen:

In der Regal geschieht das durch Punktion. Dabei sticht der Tierarzt mit einer nicht zu großen Kanüle, also einer Injektionsnadel, durch die seitliche Bauchwand des Hunes direkt in den Magen. Manchmal gast der Magen bei der Vorbereitung des Hundes für die Operation erneut auf, weil Ein- und Ausgang durch die Drehung weiterhin blockiert sind. Dann muss der Tierarzt die Punktion wiederholen.
Selbstverständlich wird der Tierarzt vor der Operation weiterhin abklären, ob der Patient womöglich noch an anderen Krankheiten oder Problemen leidet. Wie schon erwähnt, kommt es leicht zu Herzarrhytmien. Deshalb wird der Tierarzt gleich während der ersten Untersuchung, unter anderem mit Hilfe eines EKGs, feststellen, wie es um das Herz steht.

Operation:

Sind alle Vorbereitungen getroffen und ist der Kreislauf stabil, wird der Tierarzt sofort operieren. Dabei wird nach Eröffnung der Bauchhöhle zunächst der Magen vorsichtig in die richtige Position zurückgedreht und über eine Schlundsonde (Schlauch) entleert. Sodann wird die gesamte Bauchhöhle sorgfältig auf Veränderungen abgesucht.
Besonderes Augenmerk gilt dem Magen selbt. Der Tierarzt muss sichergehen, ob alle Breiche der Magenwand lebensfähig sind. Notfalls muss ein Teil der Magenwand entfernt werden.
Bei etwas 20 Prozent der Hunde, die operiert werden, ist die Magenwand leider bereits in so weiten Bereichen beschädigt, dass ein teilweises Entfernen des Magens nicht mehr in Frage kommt. In solchen Fällen bleibt nur noch die Euthanasie. Das Ausmaß der Magenwandschädigung ist abhängig von Grad und Dauer der Magendrehung.
Am Ende der Operation wird der Magen normalerweise an der inneren rechten Bauchwand fest vernäht. Allerdings darf man sich das nicht so vorstellen, dass man den Magen jetzt großflächig an die Bauchwand näht. Der Magen muss sich weiterhin dehnen und kontrahieren können. Lediglich an einer Stelle, kurz vor dem Magenausgang, fixiert man den Magen. Diese Maßnahme soll verhindern, dass der Magen sich erneut um die eigene Achse drehen kann.

Prognose:

In der Regel ist die Prognose gut bis sehr gut. Allerdings können einige Faktoren die Prognose verschlechtern: Zum einen, wenn nicht alle abgestorbenen Anteile der Magenwand entfernt wurden oder wenn der Magen nicht korrekt an der Bauchwand fixiert wurde. Zum anderen können unerkannte andere Erkrankungen Probleme bereiten, die bereits vor der Magendrehung bestanden haben dn eventuell sogar zu dieser geführt haben.
So beobachtet man bei etwa 20 Prozent der operierten Hunde noch andere Probleme, wie beispielsweise Tumore von Milz oder Niere. Deshalb liegt der Verdacht nahe, dass solche Erkrankungen das Enstehen einer Magendrehung mitbeeinflussen bzw. begünstigen können.
Das Auftreten schwerer Herzrhythmusstörungen kann die Prognose ebenfalls verschlechtern. Lebensbedrohende Herzrhythmusstörungen können bis zu 72 Stunden nach dem Einsetzen der Symptome einer Magendrehung auftreten.
Aus diesem Grunde sollten alle Magendrehungs-Patienten bis zu diesem Zeitpunkt in der Tierklinik bleiben und täglich mehrfach einer EKG-Kontrolle unterzogen werden. Etwa 40 bis 50 Prozent aller Hunde mit Magendrehung entwickeln Herzarrhytmien. In vielen Fällen sind sie jedoch relativ harmlos und müssen nicht behandelt werden.

Vorsichtig füttern:

Eine korrekte Fixierung des Magens kann verhindern, dass sich der Magen wieder verdreht. Sie kann jedoch nicht verhindern, dass er sich wieder überdehnt. Außerdem kann wiederholtes Überfütten und damit eine wiederholte Überdehung des Magens eventuell dazu führen, dass sich die Fixierung des Magens löst. Das kann schon nach einigen Monaten, eventuell auch erst Jahre später passieren.
Aus diesen Gründen muss man den Hund für den Rest seines Lebens vorsichtig füttern, also das Futter auf mehrere kleine Portionen am Tag verteilen.
Man sollte außerdem darauf achten, ob ein Hund nach bestimmten Futterkomponenten eher dazu neigt, Magengase zu bilden. Das entsprechende Futter sollte man dann sicherheitshalber meiden.
Nach dem Füttern brauchen die Hunde mindestens ein Stunde Ruhe. Ein gemütlicher Spaziergang an der Leine schadet natürlich nicht. Wilde Spiele und Herumtoben darf der Hund nach der Fütterung jedoch auf keinen Fall.











Eingetragen von wau-wau | Aufrufe: 22212
Zurück zur Übersicht Zurück zur Übersicht

Handicap-Hunde-Gibst du uns eine Chance?
Kleine Katzen...
Kleine Katzen hab ich gern
Besucher noch viel lieber


Informationen fuer Frauchen und Herrchen
Katzen,Katzen...alles


.....Katzen - Zitate.....



...Tierische Pinnwand...

Dawanda-Shop
hier bist Du richtig....

   yoster auf DaWanda
Tierarztsuche......
 
 
Ort
PLZ
Name



Gassi - geh - Wetter
Zufallsbild
Bild
News rund um die Uhr..
SN powered by ShortNews.de
Besucherzaehler
X-Stat.de
Operationen
Seite drucken Seite drucken
Seite melden Seite melden
Seite empfehlen Seite empfehlen
Shop für Tiere
Zufalls Zitate

Billig tanken
        billig-tanken.de

Impressum | Kontakt | Nutzungsbedingungen

DATABASE ERROR

SQL error: Duplicate entry 'eu' for key 1
SQL error number: 1062
Script: /artIndex.php?action=view&nId=95

Please contact system administrator.