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23.02.2008, 16:17
Hunderassen von A - Z

Hunderassen von A - Z
23.02.2008, 11:25
Der Havaneser

Der Havaneser
31.12.2007, 17:53
Aggressionsunarten/2

Aggressionsunarten
Obwohl das Zuschnappen eines ängstlichen Hundes sich von einer dominanzbedingten Aggression kaum zu unterscheiden scheint, hat dieses Angstbeißen andere Ursachen und erfordert andere Gegenmaßnahmen. Der Angstbeißer ist unsicher und versteckt sich eher hinter den Beinen seines Besitzers als ein aggressives Tier.Das Problem hat bei manchen Hunden seine Ursache in einer unzureichenden Sozialisierung, kann aber bei einigen Rassen auch genetisch bedingt sein. Die Umerziehung sollte langsam und behutsam erfolgen, vielfach ist professionelle Hilfe angezeigt.

Aggressiv aus Angst

Der Angstbeißer sendet häufig zwiespältige Signale aus. Der Hund sitzt vielleicht geduckt dicht neben seinem Besitzer und wedelt unterwürfig mit dem Schwanz, doch dann macht er plötzlich einen Satz nach vorn. Tiere mit dieser Verhaltensstörung haben meist ein schwach ausgeprägtes Selbstvertrauen. Wenn Sie Ihre Autorität im Training, wie bei einem aggressiv - dominanten Hund durchsetzen, steigern Sie nur noch das unterentwickelte Selbstbewusstsein des Tieres.


Gegenmassnahmen

Sie brauchen am besten die Hilfe eines Freundes oder eines Hundeausbilders. Der Hund sollte an der langen Leine geführt und vor der Übung nicht gefüttert werden. Ihr Helfer, der einen Leckerbissen in der Hand hält, geht davon.

Gestatten Sie dem Hund, auf Ihren Freund zuzugehen und den Leckerbissen aus der offenen Hand entgegenzunehmen. Der Helfer sollte den Hund nicht ansprechen und mit dem Rücken zu ihm hinknien, so dass jeder Blickkontakt vermieden wird.

Wiederholen Sie mehrmals die Schritte und beim nächsten Versuch wendet der Helfer seinen Körper leicht dem Hund Hund zu. Auch dabei entsteht kein Blickkontakt zwischen ihm und dem Tier.

Nach mehreren gelungenen Übungen im Laufe einiger Tage gehen Sie zur nächsten Phase über. Wiederholen Sie die ersten Schritte, wobei der Helfer dem Hund das Gesicht zuwendet und abermals kniet.

Gehen Sie nun mit Ihrem Hund auf Ihren Freund zu, der dabei stehen bleibt. Er schaut in die Richtung des Tieres, vermeidet aber einen Blickkontakt. Er reicht ihm den Leckerbissen und tritt dann zurück. Wenn der Hund in dieser Situation Angst bekommt, wiederholen Sie noch einmal den vorausgegangenen Schritt.

Gehen Sie auf den Helfer zu, und sobald der Hund den Leckerbissen nimmt, loben Sie ihn und streicheln seine Flanken. Ihr Freund sollte dabei noch immer den Blickkontakt mit dem Hund vermeiden, aber er darf sich leise mit Ihnen unterhalten. Bis dieses Stadium erreicht ist, vergehen wahrscheinlich einige Wochen.

Wenn sich der Hund ruhig und selbstsicher verhält, während Sie ihn streicheln und Ihr Helfer ihm einen Leckerbissen reicht, sollte auch dieser ihm die Flanken streicheln. Nachdem Sie diese Übung mehrere Male wiederholt haben, nehmen Sie eine kleine Veränderung vor: Ohne einen Blickkontakt herzustellen, sollte der Helfer den Hund streicheln, bevor er ihm die Futterbelohnung gibt.


Angst vor Hunden

Die Angst vor anderen Hunden kann daher rühren, dass der Hund in der Jugend keinen Umgang mit Artgenossen hatte oder dass er vom Besitzer all zu sehr behütet wurde. Sie können aber auch die Folge davon sein, dass das Tier früher einmal verschreckt oder gebissen worden ist.

Abgewöhnung

Machen Sie mit einem Freund, der einen braven Hund besitzt, einen Spaziergang im freien Gelände, und ermitteln Sie die Distanz, bei der Ihr Hund keine Angst vor dem anderen Tier hat. Belohnen Sie Ihren Schützling mit Leckerbissen und Liebkosungen, wenn er sich entspannt verhält. Verkürzen Sie den Abstand jeden Tag ein wenig, bis Ihr Hund schließlich angstfrei neben dem anderen hergeht. Eine solche Umerziehung dauert gewöhnlich drei bis sechs Wochen.
21.12.2007, 22:55
Kinder und Hunde/2

Kinder und Hunde/2
21.12.2007, 15:37
Grundregeln Hund / 2

Grundregeln Hund
Gewöhnen Sie den Welpen an sein neues "Haus" und an die neue Umgebung.

Spaziergänge sollten anfangs im Wald, auf Wiesen und Feldwegen stattfinden.

Heranführung des Welpen an mäßig belebte Straßen.

Nach Möglichkeit sollten Sie mit dem Welpen einmal wöchentlich eine Welpenspielgruppe eines qualifizierten Hundeplatzes in Ihrer Nähe aufsuchen. Hier werden in der sensiblen Welpen-Phase optimale Grundlagen für ein schönes, problemfreies Hundeleben geschaffen. Mit der Teilnahme kann bereits im Welpenalter von 8 Wochen begonnen werden, denn alles, was der Welpe in den folgenden 6-8 Wochen erfährt und erlebt ist beinahe unauslöschbar in seinem Gedächtnis verankert. Das wachsende Selbstbewusstsein des Welpen resultiert aus seinem Spielerlebnis mit Gleichaltrigen, aber auch aus dem Spiellernen mit seinem geliebten Rudelführer, der gleichzeitig mitlernt und so eine gewisse Sicherheit in Umgang mit dem Welpen bekommt.

Lassen Sie den Welpen von fremden Menschen streicheln und füttern (natürlich nur von den selbst mitgenommenen Leckerle).

Man sollte den Welpen nicht ständig ohne Leine herumlaufen lassen, denn dies ist der verlängerte Arm und gibt ihm Sicherheit. In Stresssituationen kann der Welpe dann auch nicht weiter ausweichen oder weglaufen; dies ist nur so weit möglich, wie die Leine lang ist.

Das einzig richtige ist, den Welpen langsam an seine neue Umwelt und dessen Andersartigkeit heranzuführen. Hat der Welpe sich an seine neue Heimat, mäßig belebte Straßen usw.. gewöhnt, steigert man langsam den Radius der Umwelt und der Belastbarkeit. Lassen Sie ihn in den ersten 2 Wochen möglichst nicht lange alleine zurück, damit keine erneute Trennungsangst in ihm geweckt wird.

Sollte er sich einmal ängstlich oder zurückhaltend verhalten, dürfen Sie auf keinen Fall den Welpen mit streicheln beruhigen, sondern nur mit Worten. Streicheln wird nämlich als Lob aufgefasst und der Welpe verbindet damit, dass er sich richtig verhalten hat. Somit würden Sie ein Fehlverhalten Ihres Welpen unterstützen und fördern.

Wenn er sich vor etwas fürchtet, gehen Sie ohne zu streicheln immer wieder in diese Situation. Sie werden sehen, der Welpe gewöhnt sich von selbst daran. Zeigt sich der Welpe unbefangen, also gleichgültig, wenn ein Auto vorbeifährt, er sich von Fremden streicheln lässt oder angstfrei mit Artgenossen spiel, sollten Sie ihn ausgiebig loben und mit einem Leckerchen belohnen.

Oberstes Gebot: Einen Welpen schlägt man nicht und schreit ihn auch nicht an!

Ebenso sperrt man ihn nicht in Toilettenräume oder sonstiges ein, um einmal Ruhe vor ihm zu haben. Tiere in diesem Alter sind überaus sensibel und das Vertrauen des Welpen würde schwinden.

Das Vertrauen ist eines der wichtigsten Dinge, um mit dem späteren Leben fertig zu werden.

Lassen Sie den Welpen erst einmal stark werden, also unterdrücken Sie ihn nicht. Spätere Untugenden können Sie ihm immer noch abgewöhnen. Man lässt ihn mit Artgenossen spielen, aber nur dann, wenn diese ihn nicht ständig überrennen oder unterdrücken. Zeigt es am Anfang Angst, auf keinen Fall bemitleiden, da muss er alleine durch. Zeigt er sich gleichgültig, d.h. angstfrei, dann bitte Loben!

Lernen kann ein Hund nur in angstfreier Umgebung und lernen heißt spielen. Jetzt können Sie sagen, ich lasse keinen Welpen bis er groß ist im Haus und Garten, dann werden mir sicherlich keine Fehler passieren. Genau das wäre aber der größte Fehler, den Sie machen können. Ohne seine Umwelt, dessen Reize und Einflüsse kann sich der Welpe nicht entwickeln und sein Wesen festigen.

Besitzen Sie bereits einen zweiten Hund, sollten Sie folgendes beachten!

Ihr erwachsener Hund darf den Welpen nicht unterdrücken, ständig überlaufen oder Spielsachen wegnehmen. Dadurch kann der Welpe abstumpfen und zurückhaltend bis scheu werden. Er wird dann automatisch gegen alles vorsichtig. Sollte Ihr anderer Hund scheu, aggressiv oder geräuschempfindlich sein, sollten sie mit beiden Hunden getrennt spazieren gehen. Wenn Sie Besuch erwarten, sollten Sie den scheuen Hund in ein anderes Zimmer bringen. Denn logischerweise schaut sich der Welpe dieses Fehlverhalten vom älteren Hund ab.

In Kürze heißt das: Positive sowie negative Eigenschaften lernt der Welpe von seinem Partnerhund!

Ein Welpe, der mit einem ängstlichen oder aggressiven Hund aufwächst, wird zu 90% ebenfalls ängstlich oder aggressiv. Besitzen Sie einen ängstlichen Hund, dürfen Sie ihn nur mit dem Welpen zusammen spielen lassen, wenn er sich in gewohnter und angstfreier Umgebung befindet.

Ein Hund, der fremde Menschen ständig anbellt, ist für den Welpen ebenfalls nicht von Vorteil. Bellen bedeutet Gefahr. Dadurch würde der Welpe Fremde mit Gefahr verknüpfen und vorsichtig werden. Ist Ihr anderer Hund natürlich ausgeglichen, ruhig und zu Fremden zutraulich oder unbefangen, ist dieses ein immenser Vorteil für den Welpen, wenn er mit einem solchen aufwachsen kann. Der ruhige ausgeglichene Hund wird diese positiven Eigenschaften an den Welpe weitergeben.

Dies alles führt zu einer konsequenten Haltung unseres Hundekindes. Ich hoffe, dass es Ihnen hiermit gelingt, langsam und zielstrebig den Welpen an alles zu gewöhnen und wünsche Ihnen mit Ihrem neuen Familienmitglied viel Freude.


20.12.2007, 16:40
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