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16.12.2007, 22:14
Spassiges

Spassiges
Hundewörterbuch
Leine:
Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!

Sabbern:
Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, und den "Sabber" auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!

Schnüffeln:
Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt

Fahrräder:
Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad herrennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiterziehst.

Mülleimer:
Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreissen, Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!

Taubheit:
Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen

Hundebett:
Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!

Donner:
Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".

Papierkorb:
Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und verstreu das Papier im ganzen Haus bis deine "Leute" nach Hause kommen.

Sofas:
Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.

16.12.2007, 22:13
Nachdenkliches

Nachdenkliches
16.12.2007, 22:13
Nachgefragt

Nachgefragt
16.12.2007, 22:12
Hundekoroskop

Hundekoroskop/Sternzeichen
16.12.2007, 22:12
Komandos

Komandos
16.12.2007, 22:11
Kommunikation

Kommunikation

Wie kein anderes Tier ist der Hund bereit, mit seinem Menschen zu kommunizieren und auf dessen Wünsche einzugehen. Viele Hunde werden, ohne eigenes Verschulden, zum Problem für ihre Menschen. Das muss nicht sein. Wenn alles richtig angebahnt wird, ist es, sowohl für den Menschen wie für den Hund, eine ganz große Quelle der Lebensfreude zusammen zu leben.

Kommunizieren statt Kommandieren sollte die Devise sein – Gewalt und laute Worte sind im Umgang mit Ihrem Hund tabu.

Ein Beispiel:

Wird das Hochspringen an Menschen bei einem Welpen noch als nett empfunden, sieht dies jedoch ganz anders aus, wenn ein ausgewachsener Bernhardiner seine Pfoten auf die Schultern legt. Der mittlerweile erwachsene Hunde hat gelernt, dass er Aufmerksamkeit erzielt, wenn er hochspringt. Und diesem anerzogenen Fehlverhalten sollte man spätestens jetzt mit lautem "Pfui" oder mit den Entgegenhalten des Knies entgegen steuern.

Eine der wirkungsvollsten Gegenmassnahmen heisst ignorieren.

Während der Hund auf mich zurennt, wende ich mich kommentarlos ab und gehe langsam davon. Daraufhin wird der Hund vermutlich einen Bogen machen und sich vor mich hinsitzen oder stehen. Und dafür kriegt er umgehend einen Leckerbissen.

Nur mit Körpersprache macht man dem Hund klar, was man von ihm will – lange Reden sind unangebracht, weil der Hund viel mehr auf Körpersprache reagiert.

Eine Kommunikation mit dem Körper versteht der Hund besser. Sie ist eindrücklicher und klarer für ihn als verbale Äusserungen. Hunde reagieren stark auf Visuelles.

Eigentlich würde eine Kommunikation basierend auf reiner Körpersprache reichen, um einen Hund zu erziehen.
Unterstützend kann dabei auch eine Pfeife eingesetzt werden. Diese hat den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu unserer Stimme stets gleich tönt.

Konseqenz ist das A und O

Leider gibt es noch immer Hundehalter, die ihr Tier bestrafen, wenn es nicht sofort auf das Kommando reagiert. Dabei ist dies eigentlich vollkommen unnötig, denn. die meisten Probleme basieren auf unklarer Kommunikation, die durch einfache, aber konsequent angewandte Verhaltensänderungen gelöst werden können.

Knurren
Eine gute Möglichkeit, seinem Hund Grenzen aufzuzeigen:

Ich knurre! Wenn ein Hund einen anderen anknurrt, so heisst das etwa: "Lass das bleiben, was du gerade vorhast!!." Die gleiche Bedeutung können wir auch unserem Knurren geben.

Beispiel:

Stelle den Napf Deines Hundes auf den Boden und beuge Dich darüber. Will Dein Hund sein Futter fressen, so knurrst Du ihn an. Akzeptiert er Dein Knurren nicht, so kannst Du ihm zusätzlich mit der Hand über die Schnauze greifen. Bald wird er höflich wegschauen und zuerst Dich "fressen" lassen. Nach ein paar Tagen kannst Du versuchen, ob er Dein Knurren auch akzeptiert, wenn Du Dich neben seinen Napf hinsetzt.

16.12.2007, 22:11
Sport und Spiel

Sport und Spiel
Gemeinsames Spielen ist sehr wichtig, da die Beschäftigung mit unseren Hunden zu einem besseren gegenseitigen Verstehen und einer besseren Kommunikation führt. Der Mensch kann während des Spiels mit seinem Hund beobachten wie er neue Aufgaben meistert und durch zahlreiche Übungen immer geschickter wird. Außerdem sind gemeinsame Erlebnisse gut für die Bindung.
Es gibt keinen besseren Weg Ihrem Hund zu zeigen, wie sehr Sie ihn lieben, als einen Teil Ihres Tages seinem Vergnügen zu widmen. Und was ist besser geeignet, als Ihre Zeit zum Spielen an seine Wünsche anzupassen!

Das Spielen ist für einen Welpen wichtig,denn es formt seinen Charakter und lehrt ihn soziales Verhalten.Es fördert sowohl Körper als auch Geist.Im Alter von drei Wochen beginnen Welpen im Wurf zu spielen.Manche spielen auch dominant,was ein deutlicher Hinweis auf sein späteres Verhalten ist.
Nicht spielen zu können,hat verheerende Folgen auf die spätere Persönlichkeit eines Hundes.
Wenn Welpen in den ersten 12 Wochen nicht spielen dürfen, lernen sie schlechter,haben Angst vor Menschen,anderen Tieren oder Geräuschen.Sie sind schüchtern,erforschen nur ungern neue Situationen oder Dinge und bleiben in der gesamten geistigen Entwicklung zurück.
Ich möchte Sie anregen und informieren, wie Sie aus gewöhnlichem Haushaltsmüll (z.B. Toilettenpapierrolle, Zeitungspapier und Karton) sinnvolles Hundesspielzeug selbst herstellen können.

Sport mit dem Hund zu machen, ist total beliebt und besonders temperamentvolle und jagdfreudige Hunde haben viel Spaß bei dem Fangen der Frisbeescheibe. Grundsätzlich ist Hunde-Frisbee für jeden Hund, ob klein, groß, dick oder dünn, eine Möglichkeit, sich spielend und sportlich draußen zu bewegen.

Leckerchen werfen und erschnüffeln.

Die allereinfachste und schnellste Variante mit trotzdem großer Wirkung: Sie werfen einfach eine Handvoll Leckerchen, und Ihr Hund darf sie vom Boden aufsammeln. Die Schwierigkeitsgrade lassen sich dabei beliebig steigern: Leckerchen auf dem buntgemusterten Orientteppich (es müssen ja keine klebrigen Fleischwurststückchen sein) oder auf dem mit Astlöchern übersäten Holzfußboden. Denn da sind sie schwerer zu finden, als auf dem einfarbigen Küchenfußboden. Lassen Sie Ihren Hund sich auf diese Weise ab und an mal eine ganze Mahlzeit erschnüffeln! Er wird hinterher zufrieden und erschöpft sein. Auch, wenn Sie fortgehen und Ihr Hund alleine zuhause bleiben soll, erleichtern Sie ihm mit einer Schnüffelaufgabe, wenn Sie Haus oder Wohnung verlassen, die Trennung.

Leckerchen werfen und fangen

Sie können mit Ihrem Hund gezielt trainieren, Leckerchen direkt aus der Luft zu schnappen. Das ist für viele Hunde am Anfang gar nicht so einfach und schult Körperkoordination und räumliches Wahrnehmen.

Dog Box

Die Dog Box ist eine echte Herauforderung für Hund und Halter. Es gilt die beiden Klötzchen
durch die Öffnung einer der drei verschiedenen Schablonen zu werfen, damit ein Leckerchen unten heraus fällt. Die Öffnungen der Schablonen werden zunehmend kleiner, sodass sich dadurch zusätzlich verschiedene Schwierigkeitsgrade ergeben.

Dog Pyramid

Durch eine Öffnung werden trockene Leckerchen in eine Kegel (Dog Pyramid) gefüllt.
Der Kegel ist durch ein Gewicht im Inneren beschwert, so dass er sich
immer wieder von allein aufrichtet, wenn der Hund dagegen stupst um
die Leckerchen herauszubekommen. Dadurch, dass es nur eine einzige
Öffnung gibt, muss der Hund sich sehr bemühen und es ist nicht einfach für ihn.

Leckerli aus Kuverts oder Schachteln holen

Morgens machen wir immer gemeinsam die Post - ich beschäftige mich mit dem Brief und mein Hund beschäftigt sich mit dem Kuvert, welches ich vorher mit einigen Leckerli fülle und dann zusammengeknüllt ihm zum "Öffnen" gebe.
Das gleich funktioniert auch mit einer Käseschachtel, etc. Das Suchen und Zerfetzen machen meinem Hund einen Riesenspass.

Schnuppern

Wenn ich mit vollen Einkaufstüten nach Hause komme, lasse ich meinen Hund immer an den vielen Packungen schnuppern. Das findet er genauso interessant wie ich einen Shopping-Bummel.

Verstecken

Um die täglichen Spaziergänge etwas abwechslungsreicher zu gestalten, verstecke ich mich immer wieder mal. Das hat gleich zwei Effekte: einmal macht es einen Riesenspass, wenn das Erfolgserlebnis des Findens mit entsprechender Freude meinerseits quittiert wird und andrerseits verstärkt das auch die Bindung zwischen uns. Denn mein Hund schaut immer nach mir, was ich denn nun wieder "aushecke" und hält so immer Sichtkontakt und entfernt sich nicht zu weit, sodass ich ihn immer rufen kann.

Spuren suchen

Öfter ziehe ich mit einem Stückchen Käse oder ähnlichem "Spuren" im Wohnzimmer und lasse meinen Hund dann "Suchhund" spielen.

Yoghurt- oder andere -becher auslecken

Gut gegen Langeweile - kann man ewig lecken,bis der Becher richtig sauber ist.
16.12.2007, 22:10
Honig das Wundermittel

Honig das Wundermittel
16.12.2007, 22:09
Pflegetipps

Pflegetipps

Die Pflege dient nicht nur der Hygiene, sondern auch der sozialen Bindung. Der Hund sollte Ihnen gestatten, ihn zu bürsten, seine Augen, Ohren, Fußballen etc. zu untersuchen, ohne sich zu wehren oder Sie gar anzuknurren.

Das meiste bei der Hundepflege und Hygiene kann man selbst vornehmen und muss nicht unedingt die professionelle Hilfe eines Hundesalons oder gar Tierarztes in Anspruch nehmen.

Fellpflege

Wenn Kurzhaarhunde einmal pro Woche gründlich gestriegelt werden, bleibt ihr Fell sauber und glänzend. Am besten benutzt man eine Bürste mit Kunststoffborsten, eine Drahtbürste könnte die Haut verletzen. Während dem Fellwechsel im Frühjahr und Herbst empfiehlt sich häufigeres Bürsten.

Langhaar- und Stockhaarhunde - wie z. B. Schäferhunde - brauchen tägliche Fellpflege, damit das Fell nicht verfilzt. Vor dem Bürsten werden die Haare mit einem Metallkamm ausgekämmt. Knoten erst vorsichtig mit der Hand auflösen, dann auskämmen. Ein angefeuchtetes Fensterleder nimmt Schuppen und Staub weg und gibt dem Fell den letzten feinen Glanz.

Rauh- und Drahthaararten wie Dackel und Foxterrier sollte man alle drei bis vier Monate beim Züchter oder im Hundesalon trimmen lassen. Dabei werden alle abgestorbenen Haare entfernt.

Wenn sich ein Bad nicht vermeiden läßt, sollte immer eine rückfettende Seife bzw. ein spezielles Hundeshampoo verwendet werden. Achten Sie beim Baden darauf, dass kein Seifenwasser in Augen oder Ohren des Tieres dringt - am besten stellen Sie ihn maximal bis zum Bauch in lauwarmes Wasser.

Normalerweise muss ein Hund nicht gebadet werden.
Augenpflege

Jeden Morgen entfernt man mit einem feuchten Papiertaschentuch das Augensekret.
Andauerndes Tränen und gerötete Bindehaut sollte man dem Tierarzt vorstellen, da evtl. der Tränenkanal verstopft sein könnte oder einwachsende Wimpern den Augapfel schmerzhaft reizen. Letztere Zuchtfehler kommen bei manchen Rassen vor, so dass man beim Welpenkauf darauf achten sollte, dass die Hunde keine braunen Tränenrinnen zeigen.
Ohrenpflege

Bei langhaarigen, hängeohrigen Hunden zupft man das aus dem Ohrinnern herauswachsende Haar aus. Die regelmässige Ohrenpflege ist sehr wichtig,um schmerzhafte Entzündungen zu vermeiden.
Alle Hundeohren müssen ein- bis zweimal wöchentlich überprüft werden. Schmutz entfernt man mit einem Ohrenreinigungsmittel. Gehen Sie vorsichtig nur so weit ins Ohr, wie Sie mit dem Wattebausch und dem Finger gelangen können.
Riecht der Hund aus den Ohren, hält er den Kopf schief, kratzt sich oder schüttelt den Kopf, schnellstens zum Tierarzt! Ohrenerkrankungen sind äußerst schmerzhaft und heilen nur schwer aus.
Krallenpflege

Krallen sollten Sie nicht selber schneiden, da sie leicht bluten. Beim Hund mit viel Auslauf werden die Krallen sich aber auf natürliche Weise abnutzen und können so nicht zu lang werden.

Bei Krallen die schwarz sind schneide ich selbst nie die Krallen.

Bei weissen Krallen kann man die Nervenstraenge erkennen, und man kann diese dann selbst schneiden.

Regelmaessiges Krallenschneiden verhindert auch, dass die Nervenstraenge bis in die Spitzen der Krallen wachsen. ( wenn viel Auslauf ist, eruebrigt es sich
Zahnpflege

Die beste Vorbeugungsmaßnahme gegen Zahnstein ist das tägliche Zähneputzen, mit einer geeigneten Tier - Zahnpaste. Man sollte bereits im frühen Alter damit beginnen. Dann gewöhnt sich der Hund am besten an die Prozedur, und ein stärkerer Zahnsteinbefall kann verhindert werden. Nicht jeder Hund duldet das Zähneputzen. In diesem Fall können Sie ihm die Zähne mit einer selbstgemachten Zahnpasta reinigen (Mischen Sie Backpulver mit genügend Wasser, um eine Paste zu erhalten, tragen Sie die Paste mit einen sauberen Waschlappen auf die Zähne des Hundes auf. Schenken Sie der Zahnfleischlinie besondere Aufmerksamkeit, reiben Sie behutsam und reiben Sie anschließend mit einem zweiten nassen Waschlappen nach, um jegliche Ablagerungen zu beseitigen.). Oder/und bieten Sie ihm regelmäßig spezielle Kauknochen an.
16.12.2007, 22:09
Aggressions Unarten

Aggressions Unarten
Aggressionen gegen Hunde

Dominanzbestimmte Aggressionen richten sich am häufigsten gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen. Das Problem betrifft vorzugsweise Rüden und zeigt sich in manchen Rassen auffälliger als in anderen. Die Form der Aggression trifft am ehesten auf, wenn sich der Hund auf seinem eigenen Territorium befindet. Manche Hunde sind einfach asozial, doch häufiger ist das Problem durch Geschlechtshormone bedingt, oder es entsteht dadurch, das es an einer frühen und kontinuierlichen Sozialisation mit anderen Hunden gefehlt hat. Hier ist Abhilfe schwierig, und eventuell brauchen Sie die Unterstützung eines Experten. Die Kastration im Jugendalter schwächt dieses Verhalten bei den meisten Rüden ab.

Anzeichen von Aggressivität

Dominant - aggressive Hunde meinen es ernst. Meist geht dem Angriff ein aggressives Imponiergehabe und Knurren voraus. Falls nicht einer der beiden Hunde zurückweicht, kommt es zum Kampf. In einem solchen Kampf beißt der Hund womöglich jeden, der sich einmischt - sogar seinen Besitzer.

Blickkontakt

Sie sollten sofort einschreiten, wenn Ihr Hund Blickkontakt zu einem potentiellen Widersacher aufnimmt. Eine aufgerichtete Rute und eine gespannte Konzentration deuten darauf hin, dass ein Kampf bevor steht.

Zwischen Hundehalter und fremden Hund

Manche Hunde verteidigen aggressiv ihren Besitz. Wenn Ihr Hund zwischen Ihnen und dem anderen Hund steht und Sie an seiner Leine zerren, steigert sich dadurch noch seine Aggressionsbereitschaft. Schließlich verbindet er den Leinenzug mit Aggression, wohingegen er ohne Leine keine Angriffslust zeigt.

Das Straffe - Leine - Syndrom

Wenn Sie instinktiv versuchen, den Hund bei einer drohenden Attacke an der kurzen Leine zurückzuhalten, verschärfen Sie dadurch oft die Situation. Das gewaltsame Zurückzerren des Hundes steigert nur seine Aggressivität. Sie sollten vielmehr den Kopf des Tieres zur Seite drehen, damit es keinen Blickkontakt mit dem anderen Hund aufnehmen kann.

Gegenmaßnahme

Absolvieren Sie, zunächst in einer ruhigen Umgebung, ein Rückkehrtraining mit Ihrem Hund. Bringen Sie ihm an einer langen oder Roll-Automatik-Leine nochmals bei, auf Befehl zu Ihnen zu kommen, um sich sein Lieblingsspielzeug zu holen.

Wenn Sie dem Hund an einem ruhigen Platz das Zurückkommen nochmals beigebracht haben, wiederholen Sie die Übung in freiem Gelände, wo sich ein anderer Hund in einiger Entfernung aufhält. Belohnen Sie Ihren Schützling, wenn er keine Aggressivität gegenüber dem anderen zeigt. Jeden Tag verkürzen Sie den Abstand zwischen den beiden Tieren, und loben ihn für sein ruhiges Verhalten.

Vorbeugung

Wenn Sie eine mögliche Aggression vorausahnen, sollten Sie die Aufmerksamkeit Ihres Hundes auf sein Lieblingsspielzeug lenken und dann den Befehl "Sitz" geben. Belohnen Sie stets sein braves Benehmen.


Aggressionen gegen Menschen

Die meisten Hunde geben sich damit zufrieden, dass sie als untergeordnete Rudelmitglieder behandelt werden, und folgen bereitwillig allen Befehlen, die ihnen die Mitglieder ihrer Menschenfamilie erteilen. Manchen Hunden bringen ihre Besitzer jedoch unabsichtlich bei, dass sie die eigentlichen Rudelführer sind. Die Chefs gehen als erste durch die Tür, werden zuerst gefüttert, und ihr Wunsch nach Behaglichkeit und Zuwendung wird prompt erfüllt. Sobald sich ein Hund einmal als Rudelführer fühlt, ist es wahrscheinlich, dass er sich aggressiv gebärdet, um seine Überlegenheit zu behaupten. Um dieses höchst problematische Verhalten zu korrigieren, brauchen Sie unter Umständen die Hilfe eines professionellen Hundeausbilders.

Gegenmaßnahmen

Sorgen Sie dafür, dass der dominante Hund im Haus eine "Wohnungsleine" trägt, und geben Sie den Befehl "Runter" , wenn er auf die Polstermöbel steigt.

Risikovermeidung

Ein Maulkorb oder ein verstellbares Kopfgeschirr, die den Fang des Hundes verschließen, dämpft sein Temperament, verringert das Beißrisiko und erleichtert die Durchsetzung von Befehlen.

Zuwendungsverweigerung

Entziehen Sie dem Hund Ihre Zuneigung. Um von Ihnen wieder beachtet zu werden, muss er etwas für Sie tun. Ignorieren Sie ihn, bis er sein forderndes Benehmen aufgibt; befehlen Sie ihm dann, sich zu setzen, und streicheln Sie ihn. Er wird bald begreifen, dass Sie sein Herr sind.

Häufige Fellpflege

Bürsten Sie einen dominanten Hund mindestens einmal täglich, und achten Sie darauf, dass er dabei den Fang geschlossen hält und eine "Wohnungsleine" trägt. Außerdem sollten Sie drei Wochen lang jeden Tag wenigstens zwei "Liegeübungen" durchführen.

Der Hund isst als letzter

Im Wolfsrudel frisst der Anführer vor seinen Untergebenen. Bereiten Sie das Futter Ihres Hundes vor, doch geben Sie es Ihm erst, nachdem Sie mit dem Essen fertig sind. Verabreichen Sie ihm in den Umerziehungswochen keinerlei Leckerbissen zwischen den Mahlzeiten.

Der Hund geht als letzter

Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Hund vor Ihnen durch die Tür rast. Der Chef geht zuerst, und Sie sind der Rudelchef. Der Hund muss seine Schritte den Ihren anpassen.

Mehr Kontrolle

Ein dominant aggressiver Hund sollte auch beim Ruhen eine Wohnungsleine tragen. Sorgen Sie dafür, dass der Schlafplatz des Hundes frei im Zimmer steht und nicht in einer höhlenähnlichen Ecke oder einem umschlossenen Bereich. Hunde fühlen sich in Höhlen sicherer, und das Selbstbewusstsein eines dominanten Tieres sollte nicht noch gestärkt werden.

Bringübungen

Üben Sie das Aufheben und Bringen von Gegenständen, weil dem Hund dadurch klargemacht wird, dass Sie der Chef sind. Auch dabei soll er die Wohnungsleine tragen.

Medizinische Hilfe

Dominanzbedingte Aggressivität ist ein potentiell ernstes Problem. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, der möglicherweise vorschlägt, die Umerziehung durch Medikamente zu unterstützen ( Antistresspillen, Beruhigungskapseln, Krampflösende Tabletten, Hormonpillen).